A k t u e l l e s

Bio Tattoos ????

Immer wieder hört man von sogenannten “Bio Tattoos•, Temporary Tattoos oder ähnlichen Begriffen. Bei allen Angeboten dieser Art liegt der Schwerpunkt im Aspekt der vorübergehenden Haltbarkeit. Dem Kunden wird weisgemacht, dass die eingebrachte Tätowierung über einen bestimmten Zeitraum von alleine wieder verschwindet. Unabhängig von Sinn oder Sinnlosigkeit einer solchen “Tätowierung• scheitert die Umsetzung an den Gegegebenheiten der menschlichen Haut. Ausschließlich die oberste unserer Hautschichten ist in der Lage sich zu erneuern. Dieser Erneuerungsprozeß findet kontinuirlich statt. Jeder von uns kann nach einem Sonnenurlaub mitverfolgen wie die Bräune über einen Zeitraum von ca. 3 Wochen verschwindet.
Unterhalb dieser Hautschicht werden eingebrachte Farbpigmente von Collagenen (Eiweißen) eingekapselt und die Farbe dauerhaft in der Haut gehalten. Dass das Tattoo verblaßt ist fast zu 100 % in der UV-Bestrahlung begründet (Sonne/Solarium). Logische Konsequenz aus diesen Zusammenhängen ist
: Bio-Tattoos kann es nicht geben !
Jedenfalls keine, die wieder verschwinden, höchstens verblassen. Und wer will schon ein verblassendes Tattoo ?
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Verbrennungsgefahr bei Tattoos während einer MR-Untersuchung (6/2003)

Die BILD-Zeitung berichtete in ihrer heutigen Ausgabe über die Gefahr von Tattooträgern, sich während einer MR-Untersuchung schwerste Verbrennungen zuziehen zu können.
Tattoo-Farben können feinste Eisenpartikel enthalten, die aufgrund ihrer metallischen Eigenschaft elektrisch leitend sind. In den Handbüchern zur Bedienung eines Magnetresonanz - Tomographen weist Siemens darauf hin, Patienten deshalb vor einer Untersuchung auf Tattoos zu befragen. Abhängig von Fläche und Dicke, Material und Farbdichte des jeweiligen Tattoos kann es nämlich in Einzelfällen zur Erwärmung der Haut an dieser Stelle kommen.
Tattoos verhindern keinesfalls eine MR-Untersuchung. Arzt und Patient sollen aber sensibilisiert sein, so dass die Untersuchung mit entsprechender Vorsicht durchgeführt wird und z.B. bei Wärmeentwicklung die Messung eventuell unterbrochen werden kann. Durch die Abdeckung des Tattoos mit einer kühlenden Kompresse während der Untersuchung können Beeinträchtigungen des Patienten auf einfache Art vermieden werden.
MR stellt für den Patienten ein sicheres Diagnosverfahren dar, dass ohne ionisierende Strahlung arbeitet. Es gibt nur wenige Kontraindikatoren wie z.B. Herzschrittmacherträger, die eine MR-Untersuchung ausschließt.